Melatonin

Melatonin ist ein Hormon, das vor allem in der Zirbeldrüse im Gehirn gebildet wird. Es wird manchmal auch das „Schlafhormon“ genannt, weil es unseren Tag-Nacht-Rhythmus steuert.

Die Ausschüttung von Melatonin hängt stark vom Licht ab:

  • Wenn es dunkel wird, steigt die Produktion von Melatonin an. Dadurch werden wir müde und der Körper bereitet sich auf den Schlaf vor.
  • Wenn es hell wird, sinkt der Melatoninspiegel wieder, und wir werden wach.

Melatonin ist also eine Art innere Uhr, die dem Körper signalisiert, wann Schlafenszeit ist.

Das Hormon wirkt außerdem beruhigend auf viele Körperfunktionen: Der Puls verlangsamt sich, die Körpertemperatur sinkt leicht, und das Immunsystem wird gestärkt.

Wenn der Körper zu wenig Melatonin bildet – zum Beispiel durch viel künstliches Licht am Abend oder Schichtarbeit– kann das zu Schlafproblemen führen.

Kurz gesagt: Melatonin ist das Hormon, das uns müde macht und unseren Schlaf-Wach-Rhythmus regelt.

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